Was mir am Winter in Irland gefällt

Letzten Monat hatte ich ihn schon einmal angesprochen, den Winter. Damals ging’s um das Vorbereiten auf die kalte Jahreszeit. Heute erzähle ich euch warum mir die Winterzeit in Irland gefällt.

Als kleines Kind, in Deutschland, freute ich mich jeden Herbst auf den kommenden Winter. Das mag wohl daran gelegen haben, dass ich ein „Dezemberkind“ bin 😉 Damals fand ich den fallenden Schnee gigantisch toll! Der deutete nämlich darauf hin, dass es nicht mehr lange dauerte bis zu meinem Geburtstag und bis Weihnachten vor der Tür stand. Ständiges Schneeräumen und gefrierende Nässe interessierten mich in diesem Alter überhaupt nicht. Später, als ich selbst Schnee schippen und mit dem Auto zur Arbeit fahren musste, natürlich schon. Da fand ich den Winter nicht mehr so toll.

Einer der Gründe, warum wir nach Irland ausgewandert sind, war, dass die Jahreszeiten, im Gegensatz zu Deutschland, hier relativ mild sind. Das Thermometer schnellt weder sehr hoch, noch fällt es bedeutend unter 0° C. Schnee rieselt hier im Südosten Irlands nur selten und wenn, dann bleibt er meistens nicht oder nicht sehr lange liegen. 2010/2011 und 2017/2018 war das anders. Aber alle 7 Jahre kann man das schon mal erleben und akzeptieren.

Ich genieße Spaziergänge am naheliegenden Strand, zu jeder Jahreszeit. Ja, natürlich muss man sich während der Winterzeit auch hier entsprechend wärmer anziehen. Aber zwischen November und Februar gibt es einige Tage, an denen die Sonne scheint und die Temperatur über 0° C (oft sogar im zweistelligen Bereich) liegt.

Die andere Seite des Winters ist, dass Wind und Regen ganz schön heftig sein können. Dazu kommt dann noch die äußerst hohe Luftfeuchtigkeit, die alles sehr unangenehm macht: die nasse Kleidung, Handtücher, Decken und das Fell der Hunde trocknen kaum bis es schon wieder Zeit ist für den nächsten Spaziergang. Dann sind Haarfön und Trockner wahres Gold wert!

Wir wohnen in einem Ferienort, ca. 4-5km vom Strand entfernt. Im Moment leben hier knapp 500 Menschen. Im Sommer steigt die Zahl durch  eintreffende Feriengäste und Ferienhausbesitzer schon mal auf um die 5000. Dann fahren bedeutend mehr Autos im Ort herum, am Strand trifft man einige Badegäste und im örtlichen Einkaufsladen muss man schon mal Kompromisse eingehen was die Auswahl an Lebensmittel betrifft.

Doch jetzt ist es im Dorf und am Strand sehr ruhig geworden. Diese Ruhe hat schon etwas für sich! So trifft man z. B. während eines langen Spaziergangs am Strand kaum eine Menschenseele.

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Über Carmen

Ich bin, zusammen mit meinem Mann und unserem Hund Rapsy, 2010 nach Irland ausgewandert. Knapp fünf Jahre später haben wir unsere Missy, eine Colliemixhündin, adopiert. Seit 2013 wohnen wir im sonnigen Südosten Irlands. Auf https://4inirland.wordpress.com könnt ihr regelmäßig Beiträge über unser Leben auf der grünen Insel lesen, auf www.carmeninireland.com findet ihr meine Beiträge auch in englischer Sprache.
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