Straßennetz und Straßenverkehr in Irland

Bei der Berechnung der Fahrtzeit sollten wir immer das Straßennetz mit in Betracht ziehen, d. h. wie gut oder schlecht es ausgebaut ist. In meinem Beitrag Im Auto unterwegs in Irland hatte ich bereits angedeutet, dass es in Irland immer sinnvoller ist möglichst auf den größeren Straßen – im Idealfall auf dem Motorway (vergleichbar mit der Autobahn) – zu fahren.

  1. M- steht für Motorway
  2. N- steht für National
  3. R- plus dreistellige Zahl (R100 bis R999) steht für Regional Roads, Landstraßen die gewöhnlich (aber nicht immer 🙂 ) breiter sind und auf denen zwischen 80km/h und 100km/h gefahren werden darf (jedoch nicht immer gefahren werden kann 😉 )
  4. L- plus vierstellige oder fünfstellige Zahl (L1000 bis L4999) steht für Local Roads, d. h. kleinere Ortsverbindungs-Straßen, die zwar teils für 80km/h freigegeben sind, aber überwiegend eng und zudem oft sehr kurvenreich sind.

Ihr müsst euch in Erinnerung behalten, dass das „Motorway-Straßennetz“ immer von Dublin ausgehend ist. Von der Hauptstadt Irlands aus führen einige „Autobahnen“ weg – nach Norden, nach Westen und nach Süden. Das dazwischen liegende Straßennetz ist jedoch nicht so gut, teils äußerst mager ausgebaut.

Ja, enge und kurvenreiche Straßen gibt es nicht nur in Irland. Die gibt es auch in Deutschland. Dennoch finde ich das Fahren teils anstrengender (und aufregender) hier, denn auf irischen Landstraßen muss immer mit Fußgängern und Fahrradfahrern…

und manchmal auch mit Vieh, dass die Straße überquert …

… gerechnet werden; nicht nur auf übersichtlichen, sondern auch auf unübersichtlichen Straßen, inklusive derer auf denen Tempolimit  80km/h oder 100km/h herrscht.

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Frühjahrsboten

Stellt euch vor, sie blühen schon, die Osterglocken und Krokusse! Doch, halt! Nach ein paar „Ausrutschern“ (Blogbeiträgen) bin ich vorsichtiger geworden,  einen eingetroffenen Frühling anzukündigen. 😉

Am 21. März 2017 hatten wir Frost*, und zwar nicht gerade wenig… Damals hatte ich geschrieben, dass ich morgens zu faul gewesen bin, um die Windschutzscheibe freizukratzen, also ging es mit den Hunden nur im Dorf spazieren (und nicht wie gewohnt an den Strand). Und, ja, auch damals hatten sich die Vorboten des Frühjahrs zuvor bereits rausgewagt.

Letztes Jahr, d. h. Ende Februar 2018, kam der Wintereinbruch völlig überraschend. Nach ein paar wunderschönen Frühlingstagen, bekamen wir ein gehörige Portion Schnee und Kälte ab. Bis auf ein paar wenige Ausnahmen kennt die grüne Insel so etwas nicht (zumindest nicht auf der Ostseite der Insel). Unter Review – Spring – 2018 Part IIkönnt ihr meinen Beitrag dazu in englisch lesen.

Acht Jahre zuvor, 2010, wir waren gerade nach Irland ausgewandert, hatten wir schon einmal so einen schneeweißen Winter erlebt. Die Zeit bleibt einfach stehen, während solcher extremen Winterzeiten. Dann heißt es nur noch: Rien ne va plus. (Nichts geht mehr!)

Erzählt doch mal: Wie sieht es bei euch auf dem Festland aus? Wachsen dort die Frühjahrsblumen schon fleißig?

*Beide Beiträge in englischer Sprache.

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Lammkeule aus dem Slow Cooker

In meinem Beitrag Der Kochtopf für den Winter hatte ich ihn bereits angesprochen, den Slow Cooker. 

Letzten Samstag hatte es bei uns Lammkeule gegeben. Das Fleisch wurde sowas von zart und  schmackhaft, wir und unsere Gäste waren total begeistert davon.

Zubereitung der Lammkeule samt Gemüse:

Die Keule war 1.2kg schwer und ergab vier Portionen. Ich hatte sie kurz in der Pfanne angebraten, danach mit heißem Wasser abgelöscht und sie dann, natürlich samt der Brühe, in einen knapp 5L großen Slow Cooker gegeben. Dazu kamen die vorbereiteten Karotten und Pastinaken. Nein, die verkochen nicht, d. h. die werden nicht zu Brei während des Kochens! Das Gerät wurde auf „High“ gestellt und köchelte dann knapp 7 Stunden vor sich hin.

Zubereitung der Kartoffeln:

Die Kartoffeln, nun, wie ihr im Foto oben erkennen könnt: Die wurden nur gewaschen, weder geschält noch geschnitten sondern nur in Aluminiumfolie eingewickelt und im mittleren Slow Cooker gegart: Einstellung „High“ gute 3 – 3 1/2 Stunden, je nach Kartoffelart und Größe.

Guten Appetit!

Übrigens, ich habe drei davon: einen mit 1,5L und einen mit 3,5L und einen mit 4,7L Fassungsvermögen. Genial! Ich finde man kann nie genug davon haben. 😉

Noch auf der Suche? Diese Kochgeräte werden Schongarer oder auch Slow Cooker genannt. Es gibt verschiedene Firmen, die diese Geräte herstellen und verkaufen. Eine davon stellt ihre Töpfe unter dem Namen Crock-Pot her. Nicht jeder Slow Cooker ist ein Crock-Pot, aber ein Crock-Pot ist ein „original Slow Cooker“ 😉

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